Strictly Elvis - Volume 2

Im August 2017 veröffentlichte KJ Consulting das Foto-Buch Strictly Elvis 1973-1974-1975: Through The Lens Of Keith Alverson - Volume 1

Exakt ein Jahr später kam der zweite Teil Strictly Elvis 1976-1977: Through The Lens Of Keith Alverson - Volume 2  auf den Markt.

Das 432seitige Hardcover-Buch deckt 26 Konzerte der Jahre 1976 und 1977 ab und enthält 1.200 Fotos. Gemäß den Angaben von Mr. Alverson sind davon etwa 800 Bilder unveröffentlicht.

Einer Einleitung des Fotografen folgen Statements von Sam Thompson und James Burton.

Wie gehabt leitet Keith jede Foto-Serie mit einem kurzen Vorwort ein, in dem er über seinen Konzertbesuch erzählt und in knapper Form auch auf die Shows selbst eingeht.

Die Bildformate sind recht unterschiedlich. Die meisten Seiten enthalten drei bis vier Fotos, manchmal sind aber auch bis zu acht Bilder auf einer Seite zu sehen. Nur die Highlights werden im vollen Seitenformat gezeigt.

Viele Fotos haben, gerade wenn man bedenkt, dass es sich bei Keith Alverson nicht um einen professionellen Fotografen handelt, eine erstaunlich gute Qualität.

Der hochwertige Druck und das feste Glanzpapier tragen ebenfalls dazu bei, die Bilder zur Geltung zu bringen.

Unsere Foto-Reise beginnt am 19. März 1976 in Johnson City und endet am 26.06.1977 in Indianapolis.

Zwar hinterlässt Elvis auf den meisten Bildern einen deutlich vitaleren Eindruck, als ich es im Vorfeld vermutet hatte, doch ist der Vergleich zwischen den ersten Bildern dieses Bandes (März 1976) und den letzten Fotos des ersten Buches (Juli 1975) erschreckend. Dass der King gesundheitlich abgebaut hat, ist nicht zu übersehen.

Die große Ausnahme stelen die Fotos vom Dezember 1976 dar. Wie auf dem Cover des Buches zu sehen, hatte Elvis sein Gewicht kurzzeitig reduzieren können und hinterließ auch sonst einen vitalen Eindruck. Leider sollte dieser Zustand nicht von Dauer sein.

Qualitativ steht Strictly Elvis 1976-1977: Through The Lens Of Keith Alverson - Volume 2  seinem Vorgänger in nichts nach.

 

Fazit & Bewertung

Wer sich für die Concert Years interessiert, kommt an Teil 2 der Serie ebenso wenig vorbei wie an Teil 1.