Your Time Hasn't Come Yet, Baby / Let Yourself Go

Um den Film Speedway  und das zugehörige Soundtack-Album zu bewerben, veröffentlicht RCA Victor am 21. Mai 1968 die Single Your Time Hasn't Come Yet, Baby / Let Yourself Go.

Die B-Seite steigt am 15. Juni auf Rang 94 in die Hot 100 ein und erreicht im Zuge ihrer fünfwöchigen Notierung den 71. Platz.

Der eigentliche Hauptsong folgt am 22. des Monats auf der Nummer 92, hält sich sieben Wochen und kommt bis zur Position 72.

In Großbritannien ist die Scheibe erfolgreicher, hier wird Your Time Hasn't Come Yet, Baby  zum Top20-Hit. Der weltweite Absatz erreicht jedoch trotzdem nicht die Millionen-Marke.

Passend zum Inhalt der Single nutzt RCA Victor für die Gestaltung der Bildhülle ein Promo-Foto für den Film Speedway. Natürlich dürfen auch Hinweise auf das Leinwandabenteuer und den zugehörigen Soundtrack nicht fehlen.

 

Your Time Hasn't Come Yet, Baby

Im Film bewundert ein kleines Mädchen den Rennfahrer Steve Grayson (Elvis) und möchte ihn deswegen gerne heiraten. Musikalisch erklärt er daraufhin seiner jungen Verehrerin, dass ihre Zeit für solche Vorhaben noch nicht gekommen sei.

Der Text ist nett geschrieben und auch die Melodie geht sofort ins Ohr. Die Komponisten heißen Joel Hirschhorn und Al Kasha, Elvis nahm den Song am 20. Juni 1967 innerhalb von sechs Takes auf.

 

Let Yourself Go

Let Yourself Go  stammt aus der Feder von Joy Byers und wurde am 21. Juni 1967 auf der MGM Soundstage in Hollywood, Kalifornien aufgenommen. Den Master-Take schnitt man aus den Durchgängen 5 und 6 zusammen.

Zu einem treibenden Beat empfiehlt Elvis der Dame seines Herzens, sich doch einfach gehen zu lassen und bringt seine Absichten damit ohne Umschweife auf den Punkt. Ohne Frage wäre Let Yourself Go  auch auf einem regulären Studio-Album gut aufgehoben gewesen.

Der King schien das Lied zu mögen, denn auch für seine TV-Show SINGER presents Elvis  (1968) griff er auf die Nummer zurück.

 

Fazit & Bewertung

Während das Kinderlied auf der A-Seite nett vor sich hin plätschert, stellt Let Yourself Go  das eigentliche Highlight dieser Single dar. Das Publikum des Jahres 1968 interessierte sich allerdings nur noch sehr eingeschränkt für die Kinomusicals des Kings und strafte die 45er mit Missachtung.