Spinout / All That I Am

Um das nächste Soundtrack-Album zu bewerben, veröffentlicht RCA Victor im September 1966 die Single Spinout / All That I Am.

Am 8. Oktober notiert Billboard die Songs in der Hot 100 auf den Rängen 78 und 82. Spinout  hält sich sieben Wochen und schafft es bis Rang 40, All That I Am  wird eine Woche länger geführt und erreicht den 41. Platz.

Außerdem wird der Song in der Easy Listening Chart notiert. Hier ist er ebenfalls ab dem 08.10.1966 zu finden und landet im Zuge seiner elfwöchigen Laufzeit auf der Nummer 9.

Weltweit geht die Single 1,4 Millionen Mal über die Ladentheken.

Aufgrund des Gewichtsverlusts seines Klienten gestatte Colonel Parker nun wieder die Nutzung aktueller Fotos. Natürlich wird auf dem Cover auch auf das kommenden Soundtrack-Album und den entsprechenden Spielfilm hingewiesen.

Spinout

Die Autoren Sid Wayne, Ben Weisman und Dolores Fuller vergleichen die Beziehung zu einer Frau mit einem Autorennen und raten dem Zuhörer zur Flucht. Aufgenommen wurde der Song am 17. Februar 1966 bei Radio Recorders in Hollywood, Take 5 wurde zum Master.

Der Song punktet mit einer flotten, ins Ohr gehenden Melodie und solidem Gesang. Um auch ein jüngeres Publikum anzusprechen, bereicherte man die Instrumentierung um eine Hammondorgel, das angesagte Instrument dieser Zeit.

 

All That I Am

Elvis nahm All That I Am  am 17. Februar 1966 bei Radio Recorders in Hollywood, Kalifornien auf und benötigte dafür fünf Takes. Am 14. Juni wurden auf der sich ebenfalls in Hollywood befindlichen MGM Soundstage noch weitere Instrumente ergänzt.

Die Autoren des Songs heißen übrigens Sid Tepper und Roy C. Bennett, die insgesamt mehr als 40 Lieder für Elvis schrieben. Auch bei All That I Am  achtete man auf den Zeitgeschmack und brachte erstmals bei einer Presley-Aufnahme Streicher zum Einsatz.

 

Fazit & Bewertung

Zwar sind beide Songs durchaus solide, mit der vorangegangenen 45er können sie jedoch nicht konkurrieren. Hinzu kommt noch die vergleichsweise schlechte Tonqualität. Elvis' Stimme ist viel zu weit im Vordergrund zu hören und auch das Verhältnis der Instrumente untereinander ist alles andere als optimal.