Do The Clam / You'll Be Gone

Die erste Single des Jahres 1965 heißt Do The Clam / You'll Be Gone  und kommt am 9. Februar auf den Markt.

Drei Wochen später wird sie mit Rang 68 erstmals in den Hot 100 notiert, insgesamt wird sie achtmal gelistet und erreicht den 21. Platz. Außerhalb der USA ist die 45er erfolgreicher.

In Großbritannien erreicht sie die Top20, in Kanada, Australien und Belgien schafft sie den Einzug in die Top10. In Malaysia kann sich Elvis sogar über einen Nummer 1-Hit freuen.

Mit einem weltweiten Gesamtabsatz von 1,1 Millionen Kopien zählt Do The Clam / You'll Be Gone  allerdings nicht zu den großen Erfolgen des Kings.

Das Cover bewirbt den Spielfilm Girl Happy  und das zugehörige Soundtrack-Album, auf dem die auf dieser Single enthaltenen Songs ebenfalls zu hören sind. Bei dem Foto handelt es sich um eine Werbeaufnahme zum entsprechenden Leinwandabenteuer.

Do The Clam

Zur Mitte der 1960er war die Zeit der Modetänze längst vorbei und auch die schlampige Produktion (während des Instrumental-Teils fällt für längere Zeit der rechte Stereo-Kanal aus!) dürfte nicht gerade zum Erfolg von Do The Clam  beigetragen haben.

Der Rhythm Track zu dieser bestenfalls durchschnittlichen Nummer von Sid Wayne, Ben Weisman und Dolores Fuller wurde am 12. Juni 1964 innerhalb von fünf Takes aufgenommen. Elvis sang am 15. Juni zu dem Playback und benötigte dafür zwei Versuche.

 

You'll Be Gone

Die B-Seite enthält das weitaus bessere Lied. You'll Be Gone  stammt bereits vom 18. März 1962, Elvis spielte den Song im RCA Studio B in Nashville, Tennessee binnen 3 Takes ein.

Geschrieben wurde die Ballade von Red West, dem Charlie Hodge und auch Elvis selbst ein wenig zur Hand gingen.

Leider war der Sound im Jahre 1965 nicht mehr up to date, so dass auch dieser Titel die Single nicht mehr retten konnte. 

 

Fazit & Bewertung

Die Kopplung Do The Clam / You'll Be Gone  stellte die bis dato schwächste Single des Kings dar und auch die Verkäufe blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück. Kein Wunder also, dass RCA Victor von den Filmschlagern Abstand nahm und künftig lieber ältere Aufnahmen im Single-Format auf den Markt brachte.