Standing Room Only

Als RCA Victor im April 1972 die Single An American Trilogy / The First Time Ever I Saw Your Face  auf den Markt brachte, verkündete das Cover die baldige Veröffentlichung eines Albums namens Standing Room Only.

Wie wir alle wissen, ließ man die Idee kurzfristig zugunsten der LP Elvis As Recorded At Madison Square Garden  fallen und benutzte sogar das Artwork des Standing Room Only-Projekts für das neue Album.

Um den Fans eine Freude zu bereiten, bringt das Sammler-Label Follow That Dream Records im Jahr 2009 schließlich doch noch Standing Room Only  auf den Markt - und zwar in Form einer Doppel-CD im Rahmen der Classic Albums-Reihe.

Das Cover orientiert sich an den damaligen Entwürfen von RCA Victor, neben den beiden Tonträgern bekommen wir außerdem ein ansprechend gestaltetes Booklet mit vielen Fotos, Abdrucken von Dokumenten und Hintergrundinformationen zur geplanten LP.

Die erste CD enthält das Album nebst Bonus Songs, auf der zweiten Disc sind Outtakes vom März 1972 zu hören.

Kurioserweise hat Lene Reidel es geschafft, die Songs schlechter klingen zu lassen als auf den vorangegangenen Veröffentlichungen. Zudem war sie beim Mix der Outtakes nicht konsequent und änderte hier und dort das Stereo-Panorama. In der Konsequenz "wandern" nun die Instrumente zwischen den einzelnen Takes von einem Ort zum anderen.

Der größte Gag an dieser Veröffentlichung ist jedoch, dass die LP Standing Room Only  vollständig anders ausgesehen hätte als das hier präsentierte Produkt.

Zwar plante man Anfang 1972 tatsächlich ein Album mit Live-Aufnahmen und Studio-Einspielungen, doch wurde die Idee bereits im März zugunsten eines Soundtracks zum gleichnamigen MGM-Film fallengelassen. Standing Room Only hätte also ausschließlich Live-Mitschnitte vom April 1972 enthalten.

Es gab sogar schon ein Tracklisting. Demnach wären auf der LP folgende Nummern zu hören gewesen:

Also Sprach Zarathustra / See See Rider / Proud Mary / Never Been To Spain / You Gave Me A Mountain / Polk Salad Anny / I Can't Stop Loving You / An American Trilogy / Burning Love / It's Over / For The Good Times / Funny How Time Slips Away / Can't Help Falling In Love / Closing VAMP

Das Album hätte also mehr oder weniger die Elvis-Presley-Show der damaligen Zeit wiedergegeben - abzüglich der Oldies.

Ernst Jorgensen und sein Team fanden aber wohl die Ursprungsidee von RCA spannender und entschlossen sich dazu, die Vegas-Aufnahmen vom Februar mit den Studio-Einspielungen vom März 1972 zu mischen und das Ergebnis unter dem Namen Standing Room Only  zu präsentieren. Ein Zusammenhang mit dem RCA-Konzept besteht also nicht.

Nun gut, widmen wir uns trotzdem der ersten CD mit dem fiktiven Album und den Bonus Songs.

 

The Album 

Separate Ways

Die Ballade wurde von Red West und Richard Mainegra geschrieben und am 27. März 1972 im RCA Studio C in Hollywood, Kalifornien aufgenommen. Elvis arbeitete hart an dem Song und spielte insgesamt 25 Takes davon ein. Schlussendlich bildete der 21. Versuch die Grundlage des Masters. Noch am Tag der Aufnahme ergänzte der King den Harmonie-Gesang, Blechbläser und Streicher wurden am 8. Mai hinzugefügt. Auf Elvis' Geheiß wurden die Geigen später allerdings wieder entfernt.

RCA veröffentlichte den Song im Oktober 1972 zusammen mit Always On My Mind  auf einer Single, die den 20. Platz der Billboard Charts erreichte und von der RIAA mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde.

Zwei Monate später machte CAMDEN die Nummer überdies zum Titel eines Budget-Albums. Auch diese Veröffentlichung war höchst erfolgreich, verkaufte sich mehr als zwei Millionen Mal und brachte dem King einen Platin Award ein.

 

Never Been To Spain

Das nächste Lied wurde während der Midnight Show am 16. Februar 1972 im Las Vegas Hilton mitgeschnitten. Wir Fans kennen die Nummer von dem Album Elvis As Recorded At Madison Square Garden, das einen Mitschnitt vom 10. Juni 1972 (Abendvorstellung) enthält.

Hier in Las Vegas geht der King den Song noch etwas langsamer an, mir persönlich gefallen die flotteren Vorträge besser.

Geschrieben wurde Never Been To Spain  von Hoyt Axton, dessen Mutter May Boren Axton dem angehenden Rock'n'Roll-König seinerzeit Heartbreak Hotel  geliefert und ihm damit zu seinem ersten Nummer 1-Hit verholfen hatte.

Den großen Erfolg mit Never Been To Spain  hatte die Band Three Dog Night, die 1971 damit einen Top5-Hit landen konnte.

 

You Gave Me A Mountain

Die Power-Ballade wurde ebenfalls im Rahmen der Midnight Show am 16. Februar 1972 mitgeschnitten. RCA veröffentlichte sie auf den Soundtracks zu den TV-Specials Aloha From Hawaii Via Satellite  (1973) und Elvis In Concert  (1977).

Abermals trägt der Meister das Lied in der frühen Fassung langsamer vor und hält sich auch gesanglich zurück. Und auch hier gefällt mir der dezentere Vortrag deutlich besser als die späteren, eher auf den Effekt der geschmetterten Passagen setzenden Versionen.

Der Interpret muss hier jede Menge Leid ertragen. Die Mutter stirbt während seiner Geburt, weshalb der Vater ihn hasst. Er landet unschuldig im Gefängnis und am Ende läuft ihm auch noch die Frau weg - selbstverständlich nicht, ohne den über alles geliebten Sohnemann mitzunehmen.

Komponiert wurde diese Soap Opera von Marty Robbins, anno 1969 landete Frankie Lane damit einen Top15-Hit.

 

For The Good Times

Die Country-Ballade hatte Elvis am 27. März 1972 im RCA Studio C in Hollywood, Kalifornien aufgenommen. Das Band landete allerdings zunächst im Archiv, zu Lebzeiten des Kings war lediglich die Live-Aufnahme auf dem Album Elvis As Recorded At Madison Square Garden  (1972) erhältlich.

Erst 1995 brachte BMG (als Rechtsnachfolger von RCA) die Studio-Version auf der 5-CD-Box Walk A Mile In My Shoes - The Essential 70s Masters  auf den Markt.

In dem Lied bittet der King seine Verflossene um eine letzte Nacht, eben um der guten Zeiten willen. Dabei klingt Elvis relativ müde, was aber sehr gut zum Lied passt.

Der Autor heißt Kris Kristofferson, erstmals aufgenommen wurde es 1968 von Bill Nash. Den großen Hit landete allerdings Ray Price, der in den Country Charts mit For The Good Times  den ersten Platz erreichte.

 

Fool

1969 veröffentlichte das James Last Orchester das von Last geschriebene Instrumentalstück No Words. Wenig später schrieb Carl Sigman dazu einen Text mit dem Titel Fool, der von Wayne Newton gesungen wurde.

Elvis nahm den Song am 28. März 1972 im RCA Studio C in Hollywood, Kalifornien auf. Take 2 wurde zum Master-Take. Am 8. Mai ergänzte man Blechbläser und Streicher, letztere wurden auf Geheiß des Kings allerdings wieder entfernt. Voller Inbrunst knödelt sich Elvis durch den selbstmitleidigen Text, was mir persönlich jedoch sehr gut gefällt.

RCA veröffentlichte den Song im März 1973 auf der B-Seite der Single Steamroller Blues. In der Easy Listening Chart konnte sich Fool  eigenständig platzieren und erreichte Rang 12. Insgesamt ging die Scheibe etwa zwei Millionen Mal über die Ladentheken. Im Sommer 1973 war das Lied dann ebenfalls auf der LP Elvis  zu hören.

 

The Impossible Dream

Das Lied wurde im Rahmen der Midnight Show am 16. Februar 1972 im Las Vegas Hilton aufgenommen und hätte eigentlich die nächste Single des Kings werden sollen. In letzter Minute entschied sich dieser allerding um und kürte stattdessen An American Trilogy  zur A-Seite der kommenden 45er.

Deshalb landete die Aufnahme im Archiv. Die Fans bekamen im Sommer 1972 allerdings eine andere Fassung von The Impossible Dream zu hören, nämlich auf dem Album Elvis As Recorded At Madison Square Garden.

In Las Vegas ging der King den Song etwas dezenter an als später in New York. Daher gefällt mir die auf dieser CD enthaltene Fassung besser.

Komponiert wurde das dramatische Lied von Mitch Leigh und Joe Darion und fand ursprünglich in dem Musical The Man Of La Mancha  Verwendung.

 

Burning Love

Der Rocker entstand am 28. März 1972 im RCA Studio C in Hollywood, Kalifornien innerhalb von sechs Takes. Am 27. April wurden weitere Instrumente hinzugefügt und die Aufnahme um etwa eine halbe Minute gekürzt. Das Original dieser Komposition von Dennis Linde stammt von Arthur Alexander.

Obwohl die Band das Lied als Rock'n'Roll arrangiert, lässt Elvis' Stimme jede für diese Stilrichtung nötige Aggressivität vermissen. Vielleicht wollte er lieber wie ein Popsänger klingen, vielleicht lag es aber auch an seiner kolportierten Abneigung gegen den Song.

RCA veröffentlichte Burning Love  im August 1972 zusammen mit It's A Matter Of Time  auf einer Single und bescherte dem King damit einen Nummer 3-Hit in den Billboard Charts. Die RIAA verlieh für die US-Verkäufe Gold und Platin, weltweit verkaufte sich die Scheibe etwa drei Millionen Mal.

Im LP-Format war das Lied erstmals auf dem CAMDEN-Album Burning Love And Hits From His Movies  zu hören, eine Live-Aufnahme folgte Anfang 1973 auf dem Soundtrack zur TV-Show Aloha From Hawaii Via Satellite.

 

Always On My Mind

Am selben Tag wie Burning Love  entstand an gleicher Stelle Always On My Mind. Elvis spielte sieben Takes dieser Komposition von Wayne Carson, Mark James und Johnny Christopher ein, entschied sich dann aber schließlich für den ersten Versuch.

Am 27. April wurden weitere Instrumente ergänzt, am 8. Mai folgten Streicher und Blechbläser. Wie schon bei Separate Ways  empfand Elvis wohl auch hier die Geigen als ein Zuviel des Guten und ließ die Tonspur wieder entfernen.

Obwohl RCA das Lied nur auf der B-Seite der Single Separate Ways  herausbrachte, ist Always On My Mind  bis heute das bekanntere der beiden Lieder. Beliebt war es auch schon damals, denn es konnte sich unabhängig von der A-Seite platzieren und erreichte bei den Hot Country Singles Rang 16.

Im LP-Format war Always On My Mind  erstmals im Dezember 1972 auf dem Budget-Album Separate Ways  erhältlich.

 

It's A Matter Of Time

Die Ballade entstand am 29. März 1972 im RCA Studio C in Hollywood, Kalifornien. Elvis benötigte für die Aufnahme fünf Takes, am 8. Mai ließ Felton Jarvis noch Blechbläser und Streicher hinzufügen. Letztere wurden später auf Geheiß des Kings allerdings wieder entfernt. Die schöne Country-Ballade stammt aus der Feder von Clive Westlake und wurde innerhalb von fünf Takes aufgenommen.

Der Sänger meint, es sei nur eine Frage der Zeit, bis er wieder nach Hause fahre. Im Verlaufe des Liedes findet er allerdings immer wieder Gründe, warum es ihm jetzt gerade nicht möglich ist. Elvis klingt ein wenig traurig und sein Gesang passt einfach wunderbar zur wehmütig-kitschigen Melodie.

Ursprünglich fand sich It's A Matter Of Time  auf der B-Seite der Single Burning Love. Nichtsdestotrotz war es sehr populär und wurde von Billboard sowohl bei den Hot Country Singles (16), als auch im Easy Listening-Bereich (9) notiert.

Wie die A-Seite der Single, so wurde auch dieser Song später auf der LP Burning Love And Hits From His Movies  veröffentlicht.

 

It's Over

Im Februar 1973 veröffentlichte RCA die Ballade auf dem Soundtrack zum TV-Konzert Aloha From Hawaii Via Satellite.

Hier ist nun ein Mitschnitt aus dem Vorjahr zu hören, der im Rahmen der Dinner Show am 17. Februar 1972 entstand. Aus meiner Sicht ist der King hier stimmlich in besserer Verfassung und singt auch ein wenig präziser.

Die Ballade, in der der Sänger einsehen muss, dass seine Beziehung definitiv zu Ende ist, stammt aus der Feder von Jimmy Rodgers. Seine eigene Interpretation kam 1966 auf den Markt, den großen Hit landete zwei Jahre später jedoch die Country-Ikone Eddy Arnold.

 

It's Impossible

Das Original stammt aus Belgien und heißt J'ai Le Mal De Toi, Kathy Kirby sang bereits zur Mitte der 1960er eine englische Fassung namens The Way Of Love. Den großen Hit hatte 1971 aber Perry Como, bei dem der Titel bereits It's Impossible  hieß.

Elvis führte die Nummer von Armando Manzanero und Sid Wayne mit großem Orchester (bei dem hier sogar eine Harfe zu hören ist) auf und trug sie sehr gefühlvoll vor. Mitgeschnitten wurde der Song übrigens während der Midnight Show am 16. Februar 1972 im Las Vegas Hilton.

RCA veröffentlichte die Aufnahme auf den Alben Elvis  (1973) und Pure Gold  (1975). Später war sie -teilweise sogar mit dem vorangegangenen Fehlstart- auch noch auf anderen Tonträgern enthalten.

 

Where Do I Go From Here

Vermutlich fühlte sich Elvis aufgrund seiner eigenen Situation von der Paul Williams Nummer angesprochen, denn auch er dürfte sich nach dem Ende seiner Ehe die Frage gestellt haben, wie es nun weitergehen soll.

Die Aufnahme entstand am 27. März 1972 im RCA Studio C in Hollywood, Kalifornien. Obwohl sich Elvis die eine oder andere gesangliche Schwäche leistete, erklärte man den achten Versuch zum Master-Take. Und so hing es einmal mehr von Felton Jarvis und den von ihm verantworteten Overdubs ab, aus der Aufnahme noch etwas herauszuholen. Dies geschah am 8. Mai durch das Hinzufügen von Blechbläsern und Streichern.

Auch dieser Titel fand sich ursprünglich auf der LP Elvis  (1973).

 

An American Trilogy

Es handelt sich hier um ein Medley der Lieder Dixie, The Battle Hymn Of The Republic  und All My Trials, das 1971 von Mickey Newbury zusammengestellt und auf einer Single veröffentlicht worden war.

Im Gegensatz zum sparsam instrumentierten Original blies Elvis den Song zu einer Mini-Oper auf und präsentierte ihn in dramatischem Stil mit großem Orchester und Chor. Die hier zu hörende Aufnahme entstand übrigens am 16. Februar 1972 während der Midnight Show im Las Vegas Hilton.

Mir persönlich gefällt der Presley-Bombast ebenso gut wie Newburys vergleichsweise spartanische Version, denn großartige Sänger sind beide.

Die im Mai 1972 veröffentlichte Single An American Trilogy / The First Time Ever I Saw Your Face  geriet mit nur 500.000 verkauften Kopien zum Totalausfall. In den Konzerten entwickelte sich der Song jedoch rasch zum Highlight, so dass er auch auf den Live-Alben Elvis As Recorded At Madison Square Garden  (1972), Aloha From Hawaii Via Satellite  (1973) und Elvis Recorded Live On Stage In Memphis  (1974) enthalten ist.

 

Bonus Songs

Little Sister / Get Back

Das Medley wurde im Rahmen der Midnight Show am 14. Februar 1972 aufgenommen und 1999 auf der CD Burning Love  veröffentlicht.

Vermutlich erinnerte Get Back  den King an seinen eigenen Hit Little Sister, so dass er während der Proben zum Elvis Summer Festival 1970  anfing, mit den Songs herumzuspielen. Es sei allerdings angemerkt, dass von dem Beatles-Klassiker lediglich der Refrain und das Gitarrensolo zu hören sind.

Wirklich ernst nimmt Elvis die Songs nicht, es ist halt nur eine Erinnerung an die gute, alte Zeit. Spaß macht die Performance aber trotzdem.

 

All Shook Up

Hier bekommen wir nun die erste Aufnahme dieser CD, die bis dato noch unveröffentlicht war. Ein Grund zur Freude ist das jedoch nicht, denn Elvis nuschelt sich den Oldie nur lustlos zusammen.

Die Aufnahme stammt aus der Dinner Show am 15. Februar 1972.

 

Teddy Bear / Don't Be Cruel

Dieses Medley stammt aus derselben Vorstellung und stellt leider keine Verbesserung dar.

Abermals klingt der Sänger unmotiviert und zudem auch noch leicht außer Atem. Zwar bringt er den Gag ...please let's forget the past before I kick your @$$  (statt ...the future looks bright ahead), im Ganzen wirkt die Nummer aber trotzdem wie unliebsame Routine.

 

Hound Dog

Wir bleiben bei den Oldies und der Dinner Show am 15. Februar 1972.

Nach ein paar einleitenden Scherzen (Elvis behauptet zum Beispiel, damals 19 Jahre alt gewesen zu sein und unter Akne im Endstadium gelitten zu haben) wird der Song zunächst langsam als Funk gespielt und mit Wah-Wah-Effekten versehen.

Anstatt das Tempo wie gewohnt anzuziehen, singt Elvis dann aber als Gag im gleichen Rhythmus weiter. Die Band wechselt in einen langsamen Rock'n'Roll und der King spielt ein wenig mit seinem Gesang herum.

Mit der Studioaufnahme aus dem Jahr 1956 hat das alles wenig zu tun, aber immerhin wartet die Performance mit einem gewissen Unterhaltungswert auf.

 

A Big Hunk O' Love

Im Gegensatz zu den meisten anderen Oldies wurde A Big Hunk O' Love  nicht überhastet und nachlässig abgearbeitet. Hier gab es ein ordentliches Arrangement, Chor und Orchester wurden schön eingebunden und es gab sogar ein Klavier- bzw. Gitarrensolo zu hören.

Aufgenommen wurde der Song im Rahmen der Midnight Show am 16. Februar 1972, die Erstveröffentlichung erfolgte 1999 auf der CD Burning Love.

 

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