Paradise, Hawaiian Style

(Suedsee-Paradies)

Passend zu den Sommerferien lässt Paramount im Juli 1966 Paradise, Hawaiian Style  in den Kinos anlaufen.

Mit einem Ergebnis von 2,5 Millionen US-Dollar erreicht der Film den 40. Platz der Jahresliste.

Ab dem 23. Dezember ist das Leinwandabenteuer auch in Deutschland zu sehen.

 

Handlung

Der arbeitslose Pilot Rick Richards kehrt in seine alte Heimat, die Hawaii-Inseln, zurück und startet zusammen mit seinem Kumpel Danny einen Helikopter-Service. Dabei spannt er seine zahlreich vorhandenen Ex-Freundinnen für seine Zwecke ein.

Doch dann verliert er seine Fluglizenz und kann das Geschäft nicht mehr aufrechterhalten. Als sein Kumpel Danny in Not gerät, setzt er sich jedoch über das Verbot hinweg und sucht ihn mit dem Helikopter. Nachdem er seinen Freund gerettet hat, ist auch die Rückgabe der Lizenz nur noch eine Frage der Zeit.

 

Stab

Hal B. Wallis (Produzent), Michael Moore (Regie), Allan Weiss und Anthony Lawrence (Drehbuch, nach einer Story von Allan Weiss), Joseph J. Lilley (Musik), W. Wallace Keley (Kamera), Warren Low (Schnitt).

 

Besetzung

Elvis Presley (Rick Richards), Suzanna Leigh (Judy Hudson), James Shigeta (Danny Kohana), Donna Butterworth (Jan Kohana), Marianna Hill (Lani), Irene Tsu (Pua), Linda Wong (Lehua) und Julie Parrish (Joanna). Die Synchronisation der Presley-Rolle übernahm Rainer Brandt.

 

Produktion

Das Gesamtbudget des Films betrug 2 Millionen US-Dollar, zehn Prozent davon entfielen auf die Gage des Kings. Zusätzlich erhielt er einen Bonus von 90.000 US-Dollar, den er allerdings hälftig mit seinem Manager teilen musste.

Gedreht wurde zwischen dem 7. August und 30. September 1965 auf den Hawaii-Inseln und im Paramount-Studio in Hollywood, Kalifornien. Zunächst sollte die Sängerin Petula Clark die weibliche Hauptrolle übernehmen, als sie jedoch absagte, engagierte man die britische Schauspielerin Suzanna Leigh.

Einmal mehr setzte Hal B. Wallis auf jene Zutaten, die auch schon Blue Hawaii  (1961) und Fun In Acapulco  (1963) zu Erfolgen gemacht hatten. Es gab eine exotische Kulisse, schöne Frauen und ein Kind als Sympathieträger. Natürlich durfte auch die obligatorische Prügelei nicht fehlen, ebenso wenig wie ein Schuss Romantik und jede Menge Musik.

Da Elvis einen Hubschrauberpiloten darstellte, konnte Wallis den Streifen mit vielen Flug-Szenen anreichern und dem Kinozuschauer wunderbare Landschaftsaufnahmen der Hawaii-Inseln präsentieren.

 

Soundtrack

Das Soundtrack-Album wurde etwa vier Wochen vor dem Start des zugehörigen Leinwandabenteuers in die Geschäfte gebracht. In den amerikanischen Billboard Charts erreichte es Rang 15 und verkaufte sich weltweit etwa 2,5 Millionen Mal.

Über das Cover gelangen Sie zu einer detaillierten Beschreibung der Schallplatte.

 

Home Entertainment

Zum 30sten Todestag des Kings veröffentlicht Paramount den Film im Rahmen der Elvis - 8 Movies Collection  auf einer DVD.

In dieser, digital restaurierten Fassung wurde der Streifen auch auf einem einzelnen Datenträger herausgebracht und ist als Stream oder Download erhältlich.

Über das Cover gelangen Sie auch hier zu einer Review.

 

Trailer

 

Fazit & Bewertung

Leider fehlt der Inszenierung jeder Schwung und auch Elvis selbst befand sich nicht mehr in derselben Verfassung, wie seinerzeit in Blue Hawaii. Zu allem Überfluss konnten auch die Filmschlager nicht mit denen des großen Vorbilds konkurrieren. Insgesamt hinterlässt Paradise, Hawaiian Style  einen müden, altbackenen Eindruck.