Viva Las Vegas

(Tolle Naechte In Las Vegas)

Passend zu den Sommerferien bringt MGM am 17. Juni 1964 Viva Las Vegas  in die Kinos. In den USA und Kanada spielt der Streifen mehr als 4,6 Millionen US-Dollar ein und erreicht den 14. Platz der Jahreshitliste von Variety.

Damit schlägt das Leinwandabenteuer nicht nur den Beatles-Film A Hard Days Night, sondern stellt auch insgesamt den erfolgreichsten Film des Kings dar.

Die schwedischen und norwegischen Fans können den Streifen bereits ab dem 30. März in den Lichtspielhäusern sehen, in Deutschland wird er ab dem 24. Juli gezeigt.

Handlung

Der singende Rennfahrer Lucky Jackson kommt nach Las Vegas, um den ersten Grand Prix der Spielerstadt zu gewinnen. Den Wagen hat er selbst gebaut, es fehlt nur noch der Motor. Doch bevor Lucky diesen abholen kann, verliert er sein Geld und muss sich in einem der Hotels als Angestellter verdingen.

Er verliebt sich in Rusty, doch auch Graf Elmo Mancini hat ein Auge auf die schöne Schwimmlehrerin geworfen. Zu allem Überfluss hat die junge Dame so gar kein Faible für Autorennen. Doch am Ende wird alles gut. Lucky kann sich das Geld für den Motor leihen und gewinnt schlussendlich sowohl das Rennen, als auch Rustys Herz.

 

Stab

Jack Cummings (Produzent), George Sidney (Regie), Sally Benson (Drehbuch), George Stoll (Musik), Joseph Biroc (Kamera), John McSweeney (Schnitt).

 

Besetzung

Elvis Presley (Lucky Jackson), Ann-Margret (Rusty Martin), Cesare Danova (Elmo Mancini), William Demarest (Mr. Martin), Nicky Blair (Shorty Farnsworth) und Jack Carter (er selbst). Die Synchronisation der Presley-Rolle übernahm Rainer Brandt.

 

Produktion

Gefilmt wurde zwischen dem 15. Juli und 16. September 1963. Als Locations dienten dabei unter anderem der Hoover Damm, die University Of Nevada, das Hotel Tropicana und der Pool des Flamingo Hotels. Die übrigen Aufnahmen fanden auf dem Studiogelände von MGM in Culver City statt.

Während der Dreharbeiten kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Colonel Parker und George Sidney. Nach Ansicht des Managers vernachlässigte der Regisseur seinen Star und legte den Fokus ein wenig zu sehr auf die 22jährige Ann-Margret.

Angeblich fielen diesem Disput zwei der drei geplanten Duette der beiden Hauptdarsteller zum Opfer, so dass Elvis und Ann-Margret im fertigen Film nur noch The Lady Loves Me  zusammen sangen.

Für seine Mitwirkung erhielt der King übrigens eine Gage von 500.000 US-Dollar, sowie eine Gewinnbeteiligung von 50%.

 

Soundtrack

RCA Victor kann vom Erfolg des Films nicht profitieren. Die beiden Soundtrack-Veröffentlichungen verkaufen sich zusammengerechnet nur etwa 2,5 Millionen Mal.

Über die jeweiligen Cover gelangen Sie zu detaillierten Beschreibungen der Schallplatten.

 

Home Entertainment

Zum 30sten Todestag bringt Warner Brothers im Jahr 2007 eine DVD-Serie mit allen MGM-Filmen des Kings auf den Markt.

In dieser Version ist der Film auch als Stream und Download erhältlich.

In den USA ist auch eine HD-Fassung im BluRay-Format erschienen. Hier ist allerdings keine deutsche Tonspur verfügbar.

Über das Cover gelangen Sie auch hier zu einer Review.

 

Trailer

 

Fazit & Bewertung

Der Film ist unterhaltsam, der Soundtrack gut und die Kombination aus Elvis und Ann-Margret einfach grandios. So wie Loving You  und Jailhouse Rock  perfekt das Rebellen-Image der Golden Fifties einfingen, stellt Viva Las Vegas  die Essenz des Schlagerfilm-Königs der Swingin' Sixties dar.