King Creole

(Mein Leben Ist Der Rhythmus)

Am 2. Juli 1958 startet mit King Creole  der vierte Spielfilm des Kings in den US-Kinos, das Entertainment-Magazin Variety platziert den Streifen auf Rang 5 der wöchentlichen Box Office Survey.

In Deutschland ist der Film ab dem 24. Oktober 1958 in den Lichtspielhäusern zu sehen.

 

Handlung

Um seinen arbeitslosen Vater zu unterstützen putzt Danny Fisher vor Schulbeginn einen Nachtclub. Dort gerät er in die Fänge des Gangsters Maxie Fields und seiner Geliebten Ronnie. Doch nachdem Danny die Bekanntschaft von Nellie gemacht hat, möchte er ein ehrliches Leben führen und macht Karriere als Sänger im King Creole-Club. Fields erpresst ihn daraufhin und zwingt Danny, in seinem Club zu singen.

 

Stab

Hal B. Wallis (Produzent), Michael Curtiz (Regie), Herbert Baker und Michael V. Gazzo (Drehbuch, nach dem Roman A Stone For Danny Fisher), Walter Scharf (Musik), Russell Harlan (Kamera), John P. Fulton (Schnitt).

 

Besetzung

Elvis Presley (Danny Fisher), Carolyn Jones (Ronnie), Walter Matthau (Maxie Fields), Dolores Hart (Nellie), Dean Jagger (Mr. Fisher), Jan Shepard (Mimi) und Vic Morrow (Shark). Die Synchronisation der Presley-Rolle übernahm Rainer Brandt.

 

Produktion

Bereits im Februar 1955 hatte Hal B. Wallis für 25.000 US-Dollar die Rechte an dem Buch A Stone For Danny Fisher  von Harold Robbins erworben. James Dean sollte die Hauptrolle spielen, doch nach dessen Tod legte Paramount das Projekt auf Eis. Zwei Jahre später verwandelten die Drehbuchautoren den Boxer Danny Fisher in einen Sänger und vergaben die Rolle an Elvis.

Gemäß seinem ursprünglichen Vertrag mit dem Filmstudio hätte der Rock'n'Roll-König lediglich 20.000 US-Dollar für seinen Leinwandeinsatz bekommen, doch Colonel Parker schlug in weiteren Verhandlungen noch einen Bonus von 50.000 US-Dollar und eine "Kostenpauschale" von 30.000 US-Dollar heraus. Aber trotz dieser Steigerung fiel Elvis' Bezahlung vergleichsweise gering aus - schließlich hatte MGM für Jailhouse Rock  250.000 US-Dollar und 50% des Reingewinns gezahlt.

Dafür bot King Creole  Elvis die Möglichkeit, unter der Regie von Michael Curtiz (Casablanca) in einem vergleichsweise hochwertigen Ensemble aus Walter Matthau (Charade, The Odd Couple) und Carolyn Jones (House Of Wax, The Man Who Knew Too Much) zu spielen.

Im Dezember 1957 schien die Produktion von King Creole kurzzeitig gefährdet, da Elvis seinen Einberufungsbescheid erhielt und bereits am 20. Januar seinen Dienst bei der US Army antreten sollte. Nachdem der Sänger in einem persönlichen Schreiben um Aufschub gebeten hatte, wurde der Termin schließlich auf den 24. März verlegt und der Film konnte wie geplant abgedreht werden.

 

Soundtrack

Im Juni und Juli des Jahres 1958 veröffentlicht RCA Victor zunächst eine Single und zwei EPs. Zwei Monate später fasst das Label die Songs noch einmal auf einem Album zusammen und ergänzt in diesem Zusammenhang auch die bis dato unveröffentlichte Ballade Steadfast, Loyal And True.

Insgesamt gehen die Tonträger annähernd neun Millionen Mal über die Ladentheken.

Über die jeweiligen Cover gelangen Sie zu detaillierten Beschreibungen der Schallplatten.

 

Home Entertainment

Zum 30sten Todestag des Kings veröffentlicht Paramount den Film im Rahmen der Elvis - 8 Movies Collection  auf einer DVD.

In dieser, digital restaurierten Fassung wurde der Streifen auch auf einem einzelnen Datenträger herausgebracht und ist als Stream oder Download erhältlich.

Über das Cover gelangen Sie auch hier zu einer Review.

 

Trailer

 

Fazit & Bewertung

Mit King Creole  lieferte Elvis die perfekte Mischung aus Drama und Musikfilm ab. Die Story ist gut, die Hauptrollen sind hochkarätig besetzt und auch der Soundtrack kann sich durchgehend hören lassen. Zudem fällt der King auch schauspielerisch nicht negativ auf und kann neben Matthau und Jones durchaus bestehen.